Wenn die Zweige erblühen, wird eine Hochzeit sein

Wir gehen der Adventzeit zu und diese Zeit ist tief verankert in der Tradition. Da wird dem Brauchtum wieder neue Bedeutung geschenkt und Erinnerungen an die eigene Kindheit dürfen wieder aufleben. Es wird ja Weihnachten!

Vorerst kommt der Weihnachtsbrauch, dann folgen die Hochzeitsbräuche

Es gibt also nicht nur legendäre Hochzeitsbräuche, sondern auch Bräuche, die sich der Weihnachtszeit verschrieben haben. So darf die Geschichte der Barbarazweige folgen.

Erste Blüten am Heiligen Abend

Diese Zweige werden am 04. Dezember in die Vase gesteckt. Nichts Besonderes sollte man meinen, wenn kahle Zweige in die Vase kommen.Aber diese Zweige sollten am Heiligen Abend erste Blüten hervorbringen. Die Hl. Barbara breitet ihren Schutzmantel über die Bergleute aus und der 04. Dezember ist der Tag ihres Gedenkens.

Eine Hochzeit darf erwartet werden

Und viele unter Ihnen werden sich jetzt fragen und was hat das mit einer Braut zu tun? Lassen Sie mich weiter erzählen. Also am vierten Tag im Dezember werden Apfelzweige von den Bäumen geschnitten. Es können auch Kirschzweige sein. Diese Zweige werden dann ins Wasser gestellt und ab diesem Zeitpunkt heißt es bitte warten und sich gedulden. Denn bis zum 24. Dezember sollten von dem einst so kahlen Zweiglein Knospen sprießen, die wundervoll erblühen und den unerklärlichen Zauber der Natur wahr werden lassen. Schon unsere Urgroßmütter wussten, stellt sich die Blütenpracht ein, dann ist auch eine Hochzeit nicht mehr weit. Denn wenn Barbarazweige am Heiligen Abend erblühen, wird im kommenden Jahr eine Hochzeit in der Familie stattfinden.

Ein lang ersehnter Traum wird vielleicht Wirklichkeit

Also an alle heiratswütigen Frauen da draußen versucht es mit den legendären Barbarazweigen. Krallt Euch ein Geäst und fortan steigt die Spannung. Vielleicht ist Euch die Hl. Barbara ja hold. Beemohr wünscht es Euch von Herzen.